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Wussten Sie, dass... das GPR über 1.500 Menschen beschäftigt? |


Joachim Haas
Unternehmenskommunikation
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Pressemitteilungen 2012
Februar
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22. Februar 2012 - Am 1. Januar 2012 begann Dr. rer. nat. Christian Degenhardt seinen Dienst im GPR Klinikum als neuer Leiter der Apotheke. Er folgt Dr. rer. nat. Nils Keiner nach, der die Apotheke in den vergangenen fünf Jahren geleitet hat und sich jetzt einer neuen Herausforderung stellte.

Der gebürtige Hamburger ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Nach seinem Pharmaziestudium in Freiburg erhielt er seine Approbation zum Apotheker und die Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften an der Universität Mainz am Institut für Toxikologie mit einem biochemisch-analytischen Thema in der Forschung zur Tumorentstehung. Es folgte eine Weiterbildung im Gebiet „Klinische Pharmazie“. Dr. Degenhardt verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung in der Krankenhausapotheke am Klinikum der Stadt Ludwigshafen als stellvertretender Apothekenleiter. Die dortigen Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren: Arzneimittellogistik, Etablierung eines elektronischen Bestellverfahrens, Arzneimittelinformation, Projekte auf Station (Aufnahmemedikation/Entlassmedikation), Qualitätsmanagment sowie Ausbildung.
Das umfangreiche Aufgabengebiet von Dr. Degenhardt hier am GPR beinhaltet die Überwachung und Organisation der Ausgabe von Arzneimitteln und Medikalprodukten für Patienten in der Klinik. Die Klinik-Apotheke bezieht und liefert ein Sortiment von zusammen 1.000 Arzneimitteln und 13.000 Medikalprodukten. Außerdem liegt die Herstellung von Arzneimitteln, wie „sterile“ Arzneiformen in Form von beispielsweise Zytostatikalösungen für stationäre und ambulante Patienten sowie „unsterile“ Arzneiformen wie Salben, Lösungen oder Kapseln in seinem Verantwortungsbereich. Neben diesen praktischen Funktionen gehört die Arzneimittelinformation zu allen Themen rund um Arzneimittel in seinen Tätigkeitsbereich. Als Mitglied der Medizinprodukte-Kommission im GPR Klinikum besteht seine Aufgabe darin, alle verwendeten Medizinprodukte und Arzneimittel auf den Prüfstand zu stellen und kritisch mit den Verantwortlichen aus den Fachkliniken über alle Neuanschaffungen zu beraten, um den hohen Qualitätsansprüchen des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim zu genügen.
„Im GPR Klinikum hat mir besonders die kreative Rolle, die die Apotheke innerhalb es Klinikums spielen soll, imponiert. In den Bewerbungsgesprächen stellte sich schnell heraus, dass dies ein sehr fortschrittliches Klinikum ist und dass die Apotheke nicht nur als Lager für Medizinprodukte und Medikamente angesehen wird, sondern als Teil des Klinikums, das aktiv zusätzliche Aufgaben übernimmt, um die Behandlung der Patientinnen und Patienten auch im Apothekensektor immer weiter zu verbessern. Die Leitung der Klinik-Apotheke ist für mich deshalb so attraktiv, weil ich hier an Projekten mitarbeiten kann, die diesen Prozess nachhaltig vorantreiben“, begründete Dr. Christian Degenhardt seine Entscheidung, die Leitung der Klinik-Apotheke zu übernehmen.
Im GPR Klinikum wird ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Optimierung des Entlassmedikationsservices sein, den die Klinik-Apotheke schon jetzt anbietet. Diese Mitgabe soll es Patienten ermöglichen, bis zu ihrem nächsten Hausarztbesuch alle wichtigen Medikamente einnehmen zu können. Gleichzeitig sollen den Patienten mehr Informationen zu den benötigten Arzneimitteln gegeben werden. Ein anderer wichtiger Aspekt ist hier auch die Verbesserung der Schnittstelle zum niedergelassenen Bereich. Es soll die Kontinuität der Medikation unter Beibehaltung der dem Patienten bekannten Medikation verbessert werden. Dr. Degenhardt hat im Rahmen eines Modellprojekts in Rheinland-Pfalz in diesem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt.
„Mit Dr. Christian Degenhardt haben wir einen erfahrenen Fachmann für unser GPR Klinikum gewinnen können, der die Klinik-Apotheke in den nächsten Jahren sicherlich durch seine Arbeit prägen wird. Besonders unsere Patientinnen und Patienten werden von seiner Erfahrung im Bereich des Entlassmedikationsservices profitieren. Durch die angestrebte Optimierung einer für den Patienten sowohl einfachen als auch sicheren Selbstmedikation bei Entlassungen am Wochenende sorgt das GPR Klinikum für eine lückenlose Weiterversorgung mit Medikamenten“, erklärte Friedel Roosen der Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.
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21. Februar 2012 - Am Fastnachtsdienstag hieß es im GPR Klinikum wieder einmal „Helau“, als die Kinder des Luthergemeinde-Kindergartens im Rahmen eines kleinen Umzuges das GPR Klinikum besuchten und im Klinikpark vor den Fenstern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin haltmachten, um die Patientinnen und Patienten mit ihren selbstgebastelten Kostümen zu erfreuen. Die Kinder und deren Eltern freuen sich alljährlich in der närrischen Zeit darauf, dass die Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GPR Klinikums ihre Kostüme bewundern und auch auf einen kleinen „Süßigkeiten-Regen“.
„Der Umzug des Luthergemeinde-Kindergartens hat mittlerweile bei uns im GPR Klinikum bereits Tradition. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich immer über die fröhlichen Kinder, die im Klinikpark für Fastnachtsstimmung sorgen und besonders den „kleinen“ Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin“, erklärte GPR Geschäftsführer Friedel Roosen.
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21. Februar 2012 - Am 7. März 2012 findet, wie gewohnt, ab 15.00 Uhr das Seniorencafé im GPR Klinikum in der Personalcafeteria statt.
Thema dieser Veranstaltung: „Ich könnt’ mich blutig kratzen“ - Juckreiz auch ohne Hauterkrankung - Stoffwechselerkrankung der Niere
Neben vielen anderen Beschwerden kann Juckreiz Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen zu schaffen machen. Dabei gibt es aber noch viele weitere Einflussgrößen, welche die Ausprägung dieses quälenden Gefühls mitbestimmen. Da die Kenntnisse über die Entstehung und Ursachen von Juckreiz noch sehr lückenhaft sind, gestaltet sich auch die Behandlung häufig nicht einfach.

Dr. med. Gerhard Rupprecht
Herr Dr. med. Gerhard Rupprecht, leitender Oberarzt der Hämodialyse und Nephrologie in der II. Medizinischen Klinik am GPR Klinikum, informiert über Juckreizentstehung und -behandlung.
Herr Dr. Rupprecht steht nach der Veranstaltung gerne zur Verfügung, um auf ganz individuelle Fragen einzugehen und den Interessenten mit Rat zur Seite zu stehen.
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20. Februar 2012 - Zum mittlerweile zehnten Mal nimmt das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim am Girls’/Boys‘ Day - dem bundesweiten Berufsorientierungstag - teil. Insgesamt werden am Morgen des 26. April 2012 über 50 Schülerinnen und Schüler erwartet, die im GPR Klinikum, der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ ihren Berufsorientierungstag im Gesundheits- und Sozialwesen absolvieren.

Die Teilnehmer im Alter zwischen zehn und siebzehn Jahren können in eine breite Palette von Berufen und Abteilungen Einsicht nehmen. Neben verschiedenen Stationen des GPR Klinikums und den Wohnbereichen der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ stehen unter anderem Plätze im, in der Apotheke, in der Kliniklogistik, im Sozialdienst und in der Ergotherapie zur Verfügung. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch einen Blick in die Arbeit der Verwaltung, am Beispiel des Einkaufs, der Personalabteilung und der eigenen Haustechnik am GPR Klinikum, werfen. Sogar verschiedene medizinische Bereiche, wie beispielsweise die kardiologische Abteilung sorgen für spannende Einblicke in ihre Arbeitswelt.
Der Girls’ und Boys’ Day beginnt am 26. April um 08.30 Uhr - je nachdem, für welche Einrichtung sich ein Teilnehmer entschieden hat - am im GPR Klinikum oder der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark". Nach der Begrüßung und ausführlichen Instruktionen zum Thema Datenschutz haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, die verschiedenen Arbeitsbereiche unter Anleitung zu besuchen. Den Abschluss des Berufserlebnistages bildet ein gemeinsames Mittagessen, das zum Austausch des Gesehenen und Erlebten untereinander einlädt.
Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass einige der Teilnehmer im Anschluss daran auch die Möglichkeit wahrgenommen haben, ein Schülerpraktikum im GPR Klinikum oder in der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ zu absolvieren.
„Mit unserer Teilnahme wollen wir die große Bandbreite an Berufen, die man im GPR Klinikum antrifft, aufzeigen und zugleich einen wichtigen Beitrag für die zukünftige berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler leisten. Eventuell sehen wir den einen oder anderen Teilnehmer nach dem Schulabschluss als Auszubildenden wieder“, so Friedel Roosen, der Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.
Da die Teilnehmerzahl auf 55 Personen begrenzt und schon einige Plätze vergeben sind, ist eine schnelle Anmeldung ratsam, da die Nachfrage auch dieses Jahr wieder besonders groß sein dürfte.
Interessierte Mädchen und Jungen können sich ab Rosenmontag anmelden:
im GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim
bei Herrn Joachim Haas
Telefon 06142 88-4005
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8. Februar 2012 - Am 17. April 2012 um 19:30 Uhr wird der Lions Club Rüsselsheim zugunsten einer künftigen eigenständigen Palliativstation am GPR Klinikum eine Benefizveranstaltung mit dem bekannten Schauspieler Walter Renneisen im Stadttheater Rüsselsheim veranstalten. Walter Renneisen hat für sein Programm "Walter Renneisen - das Beste! Von Goethe bis Heinz Erhardt" ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es ist “tierisch satirisch“ mit einer Auswahl von Fabeln, Geschichten, Balladen und Gedichten von Äsop, Wilhelm Busch, Erich Kästner und Heinz Erhard. Es ist auch “tierisch hessisch“. Neben eigenen Texten kommen auch andere Hessen (und Nichthessen) zu Wort. Aber auch Lyrik in hessischer Mundart von Ernst Schildger, Friedrich Stolze und vor allem Jakob Falk, dem Rüsselsheimer Mundartdichter, hat Renneisen parat.

Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 8. Februar im GPR Klinikum gab der Präsident des Lions Clubs Rüsselsheim und Chefarzt der I. Medizinischen Klinik Professor Dr. Dimitri Flieger die Beweggründe für diese Veranstaltung bekannt. Unterstützung erhielt er vom 1. Vizepräsidenten des Lions Clubs und Vorstandsmitglied der Rüsselsheimer Volksbank Klaus Weber, den Clubmitgliedern Stefan Kaufmann (Public Relations & Online Medien) und Rüdiger Schmidt (Organisator der Veranstaltung) sowie Walter Renneisen selbst, der sein Programm bei der Veranstaltung darbieten wird. Der Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim Friedel Roosen stellte während der Pressekonferenz heraus, wie wichtig ihm die Etablierung einer vollständigen Palliativstation am GPR Klinikum ist. Deshalb schätzt er sehr das Engagement des Lions Clubs Rüsselsheim, mit einer Benefizveranstaltung dafür zu werben und die benötigten Mittel aufzubringen.
Mittelfristig soll - nach dem Neubau des Bettenhauses C - im umzubauenden Altbaubereich des derzeitigen Gebäudes G eine eigenständige Palliativstation entstehen, die zu guten Teilen aus eigenen Mitteln finanziert werden soll. Derzeit existieren am GPR Klinikum bereits eingestreute Palliativbetten innerhalb des onkologischen Schwerpunkts und eine entsprechende therapeutische Infrastruktur ist ebenfalls vorhanden. Ziel ist es jedoch, künftig eine eigenständige Palliativstation am GPR Klinikum in Rüsselsheim zu etablieren, die durch den Umbau direkt mit der onkologischen Station 22 a verzahnt ist und dadurch eine bestmögliche Betreuung von Palliativpatienten ermöglicht.
In einer Palliativstation werden Patienten aufgenommen, die eine palliativmedizinische und
-pflegerische Versorgung benötigen. Ziel ist es, Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit (wie beispielsweise Krebs, AIDS oder ALS) eine Linderung der Symptome zu gewähren, so dass sie den Rest ihrer Lebenszeit mit einer möglichst guten Lebensqualität und psychisch gestärkt verbringen können.
Es gilt der Grundsatz, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen nur dann anzuwenden, wenn sie einerseits dem Willen des Betroffenen entsprechen und andererseits mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Auswirkung auf seine Lebensqualität haben. Dabei wird Menschen, die eine weit fortgeschrittene und nicht mehr heilbare Krankheit haben, eine Behandlung und Fürsorge zuteil, die auf die Lebensqualität zentriert ist.
Es geht nicht darum, eine Krankheit zu heilen, sondern quälende Symptome, beispielsweise Schmerzen zu lindern. Dabei steht der Mensch in seiner Ganzheit im Blick. So wird auch den seelischen und sozialen Nöten des Patienten Aufmerksamkeit geschenkt und im Dialog nach Möglichkeiten gesucht, diese ebenfalls zu lindern. Fragen nach dem Sinn finden hier ihren Platz. Diese Fürsorge schließt die Angehörigen und Freunde des Betroffenen mit ein.
Der Lions Club Rüsselsheim unterstützt schon seit einigen Jahren aktiv die Einrichtung einer Palliativstation am GPR Klinikum Rüsselsheim und schafft es immer wieder, attraktive Künstler zu gewinnen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Der Abend mit Walter Renneisen fügt sich als Rarität in diese Reihe ein, denn das Programm wird eigens für diese Veranstaltung zusammengestellt. So verknüpft sich einmaliger Kunstgenuss mit der Unterstützung der guten Sache, die Menschen in größter Not zugute kommt.
Die BKK vor Ort und die Kreissparkasse Groß-Gerau haben im Vorfeld bereits zugesagt, im Rahmen der Veranstaltung jeweils 500,- Euro für die zukünftige Paliativstation zu spenden. Die Firma Opel stellt zudem als Hauptgewinne für eine Tombola vier Wochenenden mit einem Opel Ampera zur Verfügung.
Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen des Stadttheaters (z. B. Stadtbüros) zum Preis von 22,- € / ermäßigt 18,- € oder Online auf der Website des Stadttheaters: http://www.theater-ruesselsheim.de
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Lions-Clubs Rüsselsheim:
benefizkonzert.lions-ruesselsheim.de (E-Mail: Benefizkonzert@lions-ruesselsheim.de)
Hintergrundinformation Lions International und Lions Club Rüsselsheim
Lions International (www.lionsclubs.org):
• Weltweit über 1.4 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern
• In Deutschland cirka 50.000 Lions
• Gegründet 1917 in den USA von Melvin Jones, der den Dienst am Nächsten zum Hauptziel der Vereinigung gemacht hat
• Das Wort ist gebildet durch die Anfangsbuchstaben der Grundidee: Liberty, Intelligence, Our Nations Safety
• Wesentliche Grundsätze: Verständigung unter den freien Völkern der Welt, Förderung der Grundsätze eines freien Staatswesens, aktives Eintreten für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung in der Gesellschaft
• Wahlspruch aller Lions: We serve! (Wir dienen)
Lions Club Rüsselsheim (www.lions-ruesselsheim.de):
• Zählt aktuell 37 Mitglieder
• Gründung 1962 von 19 Herren aus Rüsselsheim und Groß-Gerau
• Die Mitglieder sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich durch ihr aktives Leben in der Gemeinschaft hervorgetan haben
• Unterstützung von sozialen und kulturellen Einrichtungen: Palliativstation GPR Klinikum, Rüsselsheimer Tafel, KlasseLauf (Lions-Quest - zusammen mit dem Lions Club Groß-Gerau und Mörfelden-Walldorf), Deutsche Liga für das Kind, verschiedene Kindergärten, Schulprojekte, Sportvereine, das Philippshospital, Altenheime, Hospizgesellschaft sowie Vereine mit dem Schwerpunkt der Seelsorge und sozialpsychiatrischen Hilfe,
• Gründung der Stiftung ,,ARQUE" (Arbeitsgemeinschaft querschnittsgelähmter Kinder) vor 17 Jahren, zur Schulung von Eltern im Umgang mit ihren Kindern
• Finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer Mädchenschule nebst Sozialstation in Afghanistan
Walter Renneisen
Der gebürtige Mainzer, (in Bensheim verheiratet, zwei Söhne, zwei Töchter) hat nach dem Abitur in Rüsselsheim an den Universitäten Köln und Mainz Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie studiert. Als Musiker in einer Beatband (Schlagzeug) verdiente er sich in dieser Zeit das Geld für eine Schauspielausbildung. Nach dem Besuch der Westfälischen Schauspielschule in Bochum bekam er am dortigen Schauspielhaus sein erstes Engagement, dem Verpflichtungen an die Städtischen Bühnen Dortmund und an das Staatstheater Darmstadt folgten.
Seit 1976 ist Renneisen als "freier Schauspieler" bei Hörfunk, Film und Fernsehen beschäftigt. Dem Theater blieb er verbunden durch häufige Gastrollen bei den Staatstheatern Stuttgart und Darmstadt, den Bühnen der Stadt Bonn, dem Deutschen Theater in Göttingen oder dem Fritz Rèmond Theater in Frankfurt. Festspiele (Ettlingen, Heppenheim, Mayen, Wunsiedel) stehen ebenso auf seinem Terminkalender, wie Tourneen ("Theater Unterwegs", "Eurostudio Landgraf" und "Münchner Tournee").
Seit 1993 betreibt er zusätzlich ein Gastspieltheater - Walter Renneisen Gastspiele - mit dem er eigene Produktionen auf Tournee schickt ("Der Kontrabaß" von Patrick Süskind, "Ein Bericht für eine Akademie" von Franz Kafka, "Die Sternstunde des Josef Bieder" von Eberhard Streul, Otto Schenk und Walter Renneisen) und Lesungen anbietet; u. a "Wer reitet so spät...", deutsche Balladen oder "Deutschland, Deine Hessen" ein Streifzug durch die Hessische Literatur.
Wichtige Rollen am Theater waren für ihn Sosias ("Amphitryon", Kleist), Figaro ("Der tolle Tag", Beaumarchais), Mephisto ("Urfaust", Goethe), Arturo Ui ("Der aufhaltsame Aufstieg des Herrn Arturo Ui", Brecht), Franz Moor ("Die Räuber", Schiller), Ströbel ("Moral", Thoma), Cyrano ("Der arme Cyrano", Rostand/Kohout), Scapin ("Die Schelmenstreiche des Scapin", Moliere), Lyman ("Talfahrt", Miller), Yvan ("Kunst", Reza), Salieri ("Amadeus", Shaffer).
Walter Renneisen wirkte in über 200 Hörspielen mit (u. a. als Er in "Nachtschatten" und als Gimli in "Der Herr der Ringe") und in zwei Spielfilmen spielte er eine Hauptrolle ("Regentropfen", "Linda").
Im Fernsehen spielte er sowohl klassische Rollen, u. a. in "Don Carlos" (Domingo), "Wallenstein" (Graf Isolani), "Glasmenagerie" (Jim), als auch Serienrollen in "Rote Erde", oder "Der König" oder Gastrollen in "Tatort", "Der Alte", "Derrick", "Ein Fall für zwei", "Adelheid und ihre Mörder", "Siska"; aber auch Rollen in Fernsehspielen (“Der Nebenbuhler“, “Ein unvergessliches Wochenende in Salzburg“).
1985 erhielt Walter Renneisen den Hörspielpreis der Kriegsblinden,
1995 den Adolf Grimme Preis,
2004 den hessischen Verdienstorden und
2005 Sonderpreis der INTHEGA.
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Geselligkeit in froher Runde mit Tanzmusik und anregenden Gespräche, dazu sind die Bewohnerinnen und Bewohner der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" genauso eingeladen wie Angehörige und Freunde, wenn am Donnerstag, dem 16. Februar 2012, der Multifunktionsraum (Raum Haßloch) wieder zum Tanzparkett wird.
Diesmal ausnahmsweise am dritten Donnerstag im Monat spielt Otto Sommerlad zum Tanztee auf. Egal ob Foxtrott oder Walzer, von 15 bis 17 Uhr zeigt sich, wer sich mit Führungsqualitäten und Taktgefühl über die Tanzfläche bewegt. Dabei ist es unerheblich, ob man sich gut zu Fuß oder mit dem Rollstuhl der Musik widmet, denn der Spaß steht hier im Vordergrund.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl, bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Glas Wein, bestens gesorgt. Alle tanzenden Seniorinnen und Senioren, aber auch alle, die lieber zusehen und zuhören, sind hierzu herzlich eingeladen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und wünschen gute Unterhaltung.
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7. Februar 2012 - Am Samstag, dem 18. Februar 2012, findet ab 8:30 Uhr im GPR Klinikum die nächste Veranstaltung der Reihe „Frühstücken wie ein Kaiser“ statt. Wie gewohnt wird ein üppiges Frühstücksbüfett in der Cafeteria gleich hinter dem Haupteingang des GPR Klinikums - inklusive aller Getränke - zum Preis von 5 Euro für alle Gäste angeboten. Das Parken auf dem Klinikparkplatz vor dem Haupteingang ist im Preis mit eingeschlossen. Dem Frühstücksbüfett schließt sich ab 10:15 Uhr in der Cafeteria der Vortrag an.
In seinem Vortrag wird Dr. med. Jaroslaw Nakonieczny, der Leiter des interdisziplinären Gefäßzentrums Russelsheim/Groß-Gerau das bewährte und das moderne Spektrum der chirurgischen und minimalinvasiven, endovaskulären Techniken zur Behandlung von Gefäßkrankheiten erläutern. Es werden operative und modernste interventionelle Techniken zur Behandlung von Gefäßverschlüssen und Verengungen sowie von Gefäßaussackungen (Aneurysmen) sowohl auf konventionelle als auch minimalinvasive (endoluminale) Weise vorgestellt. Alle diese Methoden werden zur Behandlung der Gefäßpatienten von den Gefäßchirugen des GPR Klinikums tagtäglich eingesetzt.

Dr. med. Jaroslaw Nakonieczny
Den Besucherinnen und Besuchern werden zudem Gefäßstützen, spezielle Gefäßprothesen (Endografts) sowie eine spezielle Gefäßfräse vorgestellt, die alle vor Ort begutachtet werden können. Neben den operativen Techniken wird auch die neu ins Leben gerufene Gefäß-Sportgruppe vorgestellt, in der - in Zusammenarbeit mit dem GPR Therapiezentrum PhysioFit - die Gefäßpatienten bei der Durchführung eines Gehtrainings fachmännisch unterrichtet werden.
Der Vortrag von Dr. med. Jaroslaw Nakonieczny, Leiter des Gefäßzentrums am GPR Klinikum, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frühstücken wie ein Kaiser“ soll einen umfassenden Einblick in die Behandlung von Gefäßerkrankungen geben. Fragen können die Besucherinnen und Besucher dann direkt an den Referenten richten.
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3. Februar 2012 - Kranke Kinder gehören in gute Kinderkliniken, in Qualitäts-Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Und es ist das Anliegen aller in der Kinder- und Jugendmedizin Tätigen, dass die hohe Qualität der stationären Behandlung in Deutschland noch weiter verbessert wird. Daher haben die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BakuK) und die Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DAKJ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) 2009 das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ entwickelt.
Grundlage für dieses Gütesiegel ist ein mit allen pädiatrischen Fachgesellschaften abgestimmtes Strukturpapier aus dem Jahr 2007. Die darin vereinbarten Mindestkriterien definieren das, was eine Kinderklinik auszeichnet. Aus dieser Arbeit hat sich 2009 das Zertifikat ‚Ausgezeichnet. FÜR KINDER' entwickelt. Seit 2009 können Eltern somit erstmals selbst prüfen, ob es in ihrem Umfeld eine Qualitäts-Kinderklinik gibt. Das Gütesiegel wurde gleich im ersten Jahr seines Bestehens auch an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GPR Klinikums verliehen.
Chefarzt Dr. Bernd Zimmer bei der Untersuchung eines seiner kleinen Patienten
2011 hat nun die erste Neubewertung der Kinderkliniken stattgefunden, denn das Gütesiegel ist nur zwei Jahre lang gültig. Durch die regelmäßige Neubewertung der Strukturkriterien soll eine stetige Verbesserung der stationären Versorgung in diesen Kinderkliniken unterstützt werden. Auch nach der Neubewertung der Kinderkliniken wurde das Gütesiegel wieder an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GPR Klinikums verliehen.
Mehr als 160 von insgesamt 360 Kinderkliniken in Deutschland unterzogen sich bis Ende 2011 für die Bereiche Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie bereits der erneuten Prüfung. Eine verbändeübergreifende Bewertungskommission hatte 2011 die Neubewertung durchgeführt. Insgesamt wurde das begehrte Zertifikat in Form einer Urkunde an 143 erfolgreich geprüfte Kinderkliniken verliehen. Das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER' ist eine ausgezeichnete Hilfe für Eltern bei der Suche nach einer Qualitäts-Kinderklinik. Denn der Wunsch von Eltern ist die bestmögliche stationäre Versorgung ihres kranken Kindes in einer erträglichen Entfernung zum Wohnort.
Eine Grundvoraussetzung für das Siegel ist vor allem, dass die Kliniken ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung erfüllen. Dieses umfasst nicht nur die kontinuierliche ärztliche und fachärztliche Besetzung und das speziell qualifizierte Pflegeteam, sondern auch die weiteren Angebote beispielsweise aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.
Die ausgezeichneten Kliniken müssen zeigen, dass sie nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten, sondern auch Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglichen.
Die ausgezeichneten Kinderkliniken müssen eindeutig darlegen, dass sie kinder- und familienorientiert ausgerichtet sind. Dies zeigt sich an Besuchsregelungen und dem Angebot einer kostenlosen Mitaufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern.
„Die wiederholten Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ beweist, welch großartige Arbeit der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im GPR Klinikum, Herr Dr. Bernd Zimmer und sein Ärzte- und Pflegeteam leisten. Dieses Zertifikat unterstreicht erneut die stetigen Bemühungen des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim sich als ein wichtiges Kompetenzzentrum in der medizinischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüsselsheim sowie der Region zu etablieren und immer weiter zu entwickeln“, erklärt GPR Geschäftsführer Friedel Roosen.
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1. Februar 2012 - Am Montag, dem 13. Februar 2012 findet - wie gewohnt ab 15 Uhr - das Seniorencafé im Raum Haßloch (Multifunktionsraum) der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ und des Betreuten Wohnens sowie alle Seniorinnen und Senioren aus Rüsselsheim und Umgebung sind herzlich eingeladen, sich bei Kaffee, Tee und Kuchen zu treffen.
Im Seniorencafé, das jeweils am zweiten Montag im Monat stattfindet, wird im Anschluss an das Kaffeetrinken wieder ein Vortrag zu einem interessanten Thema angeboten.
Herr Bodo Kaul referiert über das Thema „Die Natur vor der Haustür!“
Die Natur ist unser wichtigster Lebensraum. Es gibt viele Wege, diesen Lebensraum zu entdecken. Wer ihn in all seinen Ursprüngen und ökologischen Zusammenhängen wirklich begreifen will, muss ihn beobachten, respektieren und schützen. Nachdem Herr Kaul vor einigen Jahren mit der Kamera sozusagen abgetaucht war, ist er neuerdings verstärkt in den noch verbliebenen natürlichen Ressourcen - Feld, Wald, Flur- unserer heimischen Region unterwegs. Erkunden und Genießen der „Natur vor der Haustür“ gehören genauso dazu, wie das Dokumentieren der Entdeckungen mit der Fotoausrüstung. Die Aufnahmen laden zu einem Spaziergang in unsere nähere Umgebung ein. Geordnet nach dem Lauf der Jahreszeiten zeigen die 100 DIAs Aufnahmen vom Mönchbruch über das südliche Waldgebiet in der Nauheimer Gemarkung einschließlich der großen Treburer Wiese bis hin zum Wildpark zwischen Groß-Gerau und Mörfelden. Neben Landschaftsaufnahmen und Sachportraits ergänzen zahlreiche Makroaufnahmen die Bildfolge.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und wünschen einen informativen Nachmittag.
Januar
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31. Januar 2012 - Im Oktober vergangenen Jahres haben insgesamt 34 junge Damen und junge Herren die theoretische Ausbildung in der Krankenpflegeschule des GPR Klinikums begonnen. Drei Jahre lang dauert die Ausbildungszeit, die mit dem Staatsexamen abgeschlossen wird. In über 2.500 praktischen Unterrichtsstunden werden die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler in vielen Fachabteilungen des GPR Klinikums ausgebildet, zudem werden rund 2100 theoretische Unterrichtsstunden in der Ausbildungszeit vermittelt.

Jacqueline Schulz und die Azubis Christopha Rascho, Kathrin Geeren und Lena Reiter bei der Erklärung der Inhalte des Notfallkoffers
Am 30. Januar 2012 haben die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger nun erstmals die praktische Tätigkeit in den Stationen des GPR Klinikums aufgenommen. Die Auszubildenden werden auf allen Stationen des Hauses, mit Ausnahme der Intensivstationen und des Operations-Bereiches, ihre praktischen Erfahrungen - beginnend mit der Grundpflege - sammeln. Auch junge Auszubildende sind für die Patientinnen und Patienten wichtig, denn die kranke Patientin beziehungsweise der kranke Patient hat Schmerzen und Ängste und ist froh für jede kompetente Hilfe und Unterstützung. Die Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegeschülerin und -schüler verlangt zwar hohes persönliches Engagement, gibt aber in Form der Dankbarkeit der Patientinnen und Patienten im GPR Klinikum auch viele menschlich positive Erfahrungen zurück.
Mit dem Beginn der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden aber auch mit ganz neuen Erwartungshaltungen konfrontiert, zum Beispiel wie wichtig ein gepflegtes Erscheinungsbild in der täglichen Arbeit ist. Ganz wichtig ist vom ersten Tag an die offene und den Patienten zugewandte Ausübung des Berufes, gepaart mit einem hohen persönlichen Verantwortungsgefühl und einer großen Einsatzbereitschaft für die hilfsbedürftigen Menschen, die die Behandlung ihrer Krankheiten dem GPR Klinikum und seinem hoch qualifizierten Personal anvertrauen.
Nach Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung haben alle Auszubildenden hervorragende Berufsaussichten, da das GPR Klinikum in den letzten 15 Jahren allen Absolventinnen und Absolventen im Anschluss immer ein Angebot zur Übernahme in ein Arbeitsverhältnis unterbreitet habe und dies auch zukünftig zu tun gedenkt. Es ist zudem davon auszugehen, dass der Beruf in der Gesundheits- und Krankenpflege vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten eines der am meisten nachgefragten Berufsbilder und damit als sehr krisensicher anzusehen ist.
Geschäftsführer Friedel Roosen betont die große Bedeutung der Krankenpflegeschule für das GPR Klinikum: „Für das GPR Klinikum ist die Ausbildung der jungen Menschen in unserer Krankenpflegeschule wichtig, da wir unseren eigenen Nachwuchs damit sichern und gleich schon während der Ausbildung die hohe Qualität der Mitarbeiter selbst entscheidend prägen können.“
Mit seinen Ausbildungsmöglichkeiten bietet das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, interessante Berufsperspektiven. Neben den 75 Ausbildungsplätzen für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpfleger in der GPR Krankenpflegeschule verfügt das GPR auch über 18 Stellen für Auszubildende als Operationstechnische Assistenten (OTA) sowie vier Stellen für Auszubildende in der Altenpflege in der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“. Des Weiteren stellt das GPR Klinikum als Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz 28 Plätze für Medizinstudentinnen und -studenten im „Praktischen Jahr“ sogenannte „PJler“ zur Verfügung. Damit ist das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim ein bedeutender Ausbildungsbetrieb für die jungen Menschen der Stadt Rüsselsheim und der Region.
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„Was Kranke brauchen?“ - Patient, nicht Kunde
Unter diesem Thema stehen Fastenpredigten 2012 in der Kapelle des GPR Klinikums
An den Samstagabenden in der österlichen Bußzeit finden jeweils um 17:30 Uhr in der Kapelle des GPR Klinikums Fastenpredigten von Ärzten des GPR Klinikums mit Eucharistiefeiern statt. Nachfolgend sind die einzelnen Termine und Beiträge aufgeführt:
25.02.2012 „In Gott liegt die Zukunft“
Dr. Christian von Mallinckrodt
Chefarzt, Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde
03.03.2012 „Zeit heilt alle Wunden“ Aber wer hat schon Zeit?
Dr. Guido Platz
Oberarzt, Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie
10.03.2012 „Präsenz“
Susanne Sellheim
Diplom-Psychologin, Geriatrische Klinik
17.03.2012 „Selig seid Ihr!“
Dr. Stephan Klösel
Oberarzt, Klinik für Anästhesiologie, anästhesiologische Intensivmedizin und perioperative Schmerztherapie
24.03.2012 „König Kunde“
Martina Gattung
Stationsärztin, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
31.03.2012 „Eure Rede aber sei: Ja, ja, nein, nein.“ Versuch über die Klarheit
Professor Dr. Lothar Rudig
Chefarzt, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
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Die Sicherstellung der fachlichen und analytischen Kompetenz des Instituts für Laboratoriumsmedizin im GPR Klinikum unter der Leitung von Chefärztin Frau Dr. Yolanta Dragneva erfolgt durch externe Gutachter und wird regelmäßig neu bestätigt, wodurch stets ein sehr hohes Qualitätsniveau bewiesen wird. Nach der turnusmäßigen externen Begutachtung hat das Institut für Laboratoriumsmedizin im GPR Klinikum erneut die Akkreditierungsurkunde der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) erhalten und besitzt damit weiterhin die Kompetenz, nach DIN EN ISO/IEC 17025 Prüfungen in den Bereichen Hygiene und Trinkwasserüberwachung durchzuführen.
Aufgrund der neuen Trinkwasserverordnung, die am 1. November 2011 in Kraft getreten ist, wird das Prüfaufkommen für das Institut für Laboratoriumsmedizin im Bereich Trinkwasseruntersuchungen deutlich ansteigen, denn jetzt müssen auch Vermieter jedes Jahr das Trinkwasser ihrer Immobilien auf Legionellen untersuchen lassen. Dies gilt für Anlagen, in denen mehr als 400 Liter Warmwasser aufbereitet werden oder Warmwasserleitungen mit mehr als drei Liter Inhalt zwischen Erwärmer und Zapfstelle.
Zur Vermeidung von Gesundheitsschädigungen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben können, muss Trinkwasser regelmäßig überwacht werden. Mögliche Überprüfungen durch das Institut für Laboratoriumsmedizin können neben der öffentlichen Wasserversorgung auch in privaten Kleinanlagen (Hausbrunnen), Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen, Hotels, Gaststätten bis hin zu Geschäfts- und Wohngebäuden erfolgen. Hierbei können dann Grenzwertüberschreitungen oder Abweichungen der Wasserqualität festgestellt werden.
„Regelmäßige Kontrollen, die auch in unserem Labor durchgeführt werden können, sind sehr wichtig, denn Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die deutsche Trinkwasserverordnung gibt einen sehr strengen Rahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität vor. Trinkwasser muss hinsichtlich Geschmack, Geruch und Aussehen einwandfrei und selbstverständlich frei von Krankheitserregern sein. Chemische Stoffe dürfen nicht in schädlichen Konzentrationen enthalten sein“, erklärte Dr. Yolanta Dragneva.
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Am 1. Februar 2012 findet, wie gewohnt, ab 15.00 Uhr das Seniorencafé im GPR Klinikum in der Personalcafeteria statt.
Thema dieser Veranstaltung: Diabetes - Krankheit oder Chance?
Gesundheit hat den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden, ein schmerzender Zahn verursacht z. B. schlechte Laune. Warum sollte man einen schlechten körperlichen Zustand annehmen, wenn die Möglichkeit besteht, selbst eine Änderung herbeizuführen?
In Deutschland gibt es ca. 6 Millionen Menschen mit Diabetes, die Dunkelziffer wird auf etwa 2 Millionen geschätzt. Diese Menschen haben einen Diabetes, wissen es aber nicht und haben somit nicht die Chance, etwas dagegen zu tun.
In Deutschland gibt es ca. 6 Millionen Menschen mit Diabetes, die Dunkelziffer wird auf etwa 2 Millionen geschätzt. Diese Menschen haben einen Diabetes, wissen es aber nicht und haben somit nicht die Chance, etwas dagegen zu tun.
Frau Iris Reppin, Diabetesberaterin DDG am GPR Klinikum, gibt hilfreiche Tipps, wie man selbst etwas für seine Gesundheit tun kann. Frau Reppin steht nach der Veranstaltung gerne zur Verfügung, um auf ganz individuelle Fragen einzugehen und den Interessenten mit Rat zur Seite zu stehen.
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17. Januar 2012 - Ab 1. Februar finden jeweils mittwochs um 11 Uhr im GPR Klinikum wieder Rückbildungskurse für Mütter statt. Geleitet werden die Kurse von der examinierten Hebamme und Kinderkrankenschwester Frau Lisa Schmitter. Die Kurse finden in der Ebene 2 im Wartebereich des Kreißsaales Klinikum statt. Angeboten werden Rückbildungskurse sowohl mit als auch ohne Kind. Die Mütter können jeweils selbst entscheiden, ob sie ihr Neugeborenes zum Kurs mitbringen wollen oder nicht. In diesen Kursen werden Übungen zur Beckenbodenregeneration, Rückbildung der Bauchmuskeln und zur Stoffwechselanregung durchgeführt. Entspannungsübungen gehören ebenfalls zum Programm.
Weitere Informationen erhalten interessierte Patientinnen direkt bei Frau Lisa Schmitter unter 0177-52 22 361.
Rückbildungskurs im GPR Klinikum
Wann: 1. Februar bis 21. März und 18. April bis 30. Mai jeweils mittwochs um 11 Uhr
Wo: Ebene 2, Wartebereich Kreißsaal im GPR Klinikum, August Bebel Straße 59 in Rüsselsheim
Kosten: übernimmt die Krankenkasse
Anmeldung: Montag bis Freitag bis 18.00 Uhr bei Frau Lisa Schmitter unter 0177-5222361
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17. Januar 2012 - Spätestens am 28. Januar beginnt auch in der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" die „närrische Zeit“, wenn der Rüsselsheimer Carneval Verein 1936 e.V. in seinem Jubiläumsjahr den mittlerweile traditionellen „Närrischen Kreppelkaffee“ zur Fastnachtszeit ausrichtet.
Im Multifunktionssaal „Haßloch“ beginnt ab 15.11 Uhr unter der Leitung von Moderator Karl-Heinz Eitel das närrische Treiben, das mit Musik, Tanz und Büttenreden die Gäste wie immer sehr gut unterhalten wird. Hierzu sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" und des dortigen Betreuten Wohnens sowie deren Angehörige eingeladen.
Bernhard Schatton wird einmal mehr für die Musikalische Untermalung sorgen und auch bei den gemeinsam gesungenen Schunkelliedern für die entsprechende Begleitung sorgen. Die humorvollen Büttenreden werden vom RCV zum besten gegeben und die Showtanzgruppen der Lebenshilfe Rüsselsheim e.V. und des Großen Fastnachtsrates der Siedler 11, die Siedler Kids sowie die Twinkle Dancers runden das Programm ab.
„Der „Närrische Kreppelkaffee“ des RCV ist jedes Jahr eine der beliebtesten Veranstaltungen der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen hier in unserer GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark". Der RCV versteht es immer wieder mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Musik und Tanzdarbietungen eine echte Fastnachtsstimmung aufkommen zu lassen, auf die wir uns alle jetzt schon freuen“, erklärte Eilert Kuhlmann, der Leiter der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark".
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Als guter Arbeitgeber verstößt das GPR Klinikum selbstverständlich nicht gegen die Arbeitszeit- und Schutzgesetze, wie dies der Marburger Bund in seiner Pressemitteilung vom Donnerstag unterstellt. Die Ärztinnen und Ärzte des GPR Klinikums, die Bereitschaftsdienst leisten, erhalten einen entsprechenden Zeitausgleich, so dass die einschlägigen arbeitszeit- und tarifrechtlich zulässigen Höchstarbeitszeiten nicht erreicht werden. Da der Marburger Bund in seiner pauschal falschen Berechnung diese Gegebenheiten des GPR Klinikums nicht berücksichtigt, kommt man leider zu falschen Schlüssen.
„Wenn wir so handelten, würden uns die Ärztinnen und Ärzte in Scharen weglaufen!“, so Achim Neyer, stellvertretender Geschäftsführer des GPR.
Vielmehr ist es genau anders herum: Das GPR konnte in den letzten beiden Jahren rund 11 % zusätzliche Ärzte einstellen und damit sogar - bei einer Leistungssteigerung von 8,5 % - rein rechnerisch eine Entlastung der Ärztinnen und Ärzte erreichen. Allerdings sind mit diesen Einstellungen auch die vom Marburger Bund benannten Mehrerlöse von rund 4,2 % in den ersten drei Quartalen 2011 bereits aufgezehrt und stehen zur Finanzierung von Gehaltssteigerungen nicht mehr zur Verfügung.
„Wir sind an guten Arbeitsbedingungen unserer Ärztinnen und Ärzte interessiert und insofern auch daran, dass ein vernünftiger Abschluss der Tarifverhandlungen im Sinne unserer Patientinnen und Patienten ohne Konflikt gefunden wird. Dieser muss aber zum einen die Entwicklung der Ausgaben der Mitarbeiter für den Lebensunterhalt und zum anderen die restriktive Krankenhausfinanzierung in Deutschland im Blick haben“, so Neyer weiter. Die Finanzierung der Krankenhäuser ist im Wirtschaftsgeschehen beispiellos. Es wird seitens der Politik immer mehr „bestellt“, die Krankenhäuser versorgen immer mehr Patienten - aber teils werden für die zusätzlichen Leistungen nur 35 % des eigentlichen Preises bezahlt. Dies geschieht frei nach dem Motto: „Zusätzliche Mitarbeiter braucht man nicht, die Zitrone kann noch etwas ausgepresst werden!“. Im GPR sieht man dies allerdings anders. Achim Neyer betont, dass das GPR seit der Gründung die Zahl der Mitarbeiter kontinuierlich um 35 Prozent - entsprechend der Leistungsentwicklung - gesteigert habe.
Die Strategie des Personalabbaus gelte eigentlich eher für die privaten Krankenhausketten. Dort gibt es nach Studien der Universität Hamburg einen sehr deutlichen Personalrückgang, z. B. in der Pflege teils mehr als 10 Prozent.
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Der Skandal um die möglicherweise krebserregenden Brustimplantate der französischen Firma Poly Implants Prothèses (PIP), die mit Industriesilikon statt mit einem medizinischen Kunststoff gefüllt wurden, schlägt in den Medien derzeit zu Recht sehr hohe Wellen. Zahlreiche deutsche Kliniken haben ihren Patientinnen Billig-Brustimplantate der Firma PIP eingesetzt. Der Silikon-Skandal erstreckt sich über alle Bundesländer. Das GPR Klinikum hat von der Firma PIP keinerlei medizinische Produkte bezogen und infolgedessen auch keine der verunreinigten Brustimplantate verwendet.
„In der Frauenklinik des GPR Klinikums werden Silikonimplantate in erster Linie zur Rekonstruktion nach Karzinomoperationen eingesetzt. In seltenen Fällen auch zur Augmentation (Brustvergrößerung)“, erklärte Privatdozent Dr. Eric Steiner, der Chefarzt der Frauenklinik im GPR Klinikum.
Für das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim hat die Versorgungssicherheit der Patientinnen und Patienten oberste Priorität, deshalb stehen durch qualitätsorientierte Maßnahmen alle verwendeten Medizinprodukte auf dem Prüfstand.
„Im GPR Klinikum tagt regelmäßig eine Medizinprodukte-Kommission, bestehend aus dem Leiter der Klinikapotheke sowie Verantwortlichen aus den Fachkliniken. Diese diskutiert kritisch alle Neuanschaffungen von Medizinprodukten. Ein derartiges Gremium gibt es übrigens natürlich auch für Arzneimittel. Hier wird großer Wert darauf gelegt, dass nur Produkte eingekauft werden, die den hohen Qualitätsansprüchen des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim genügen“, erklärte Dr. Christian Degenhardt, der Leiter der Klinikapotheke des GPR Klinikums.
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Am Samstag, dem 21. Januar 2012, findet ab 8:30 Uhr im GPR Klinikum die nächste Veranstaltung der Reihe „Frühstücken wie ein Kaiser“ statt. Wie gewohnt wird ein üppiges Frühstücksbüfett in der Cafeteria gleich hinter dem Haupteingang des GPR Klinikums - inklusive aller Getränke - zum Preis von 5 Euro für alle Gäste angeboten. Das Parken auf dem Klinikparkplatz vor dem Haupteingang ist im Preis mit eingeschlossen. Dem Frühstücksbüfett schließt sich ab 10:15 Uhr in der Cafeteria der Vortrag an.

Prof. Dr. Dimitri Flieger
Krebs ist die allgemeine Bezeichnung für Erkrankungen, deren gemeinsames Symptom das unkontrollierte Wachstum von Zellen ist. Für dessen Entstehung gibt es zahlreiche Ursachen. Bei Krebs spielen Veränderungen im Bereich der Chromosomen eine wichtige Rolle. Diese Genmutationen sind durch den Fortschritt der Wissenschaften einfacher zu identifizieren. Die Herausforderung besteht inzwischen darin, maßgeschneiderte Medikamente für dessen Therapie zu entwickeln, was im Vortrag anhand von Beispielen aufgezeigt wird. Ein weiterer viel versprechender Therapieansatz könnte darin bestehen, das Immunsystem zu aktivieren, um die Selbstheilung zu unterstützen. Aber auch durch neue interventionelle Techniken, Operationen und Bestrahlungen können bestimmte Krebsarten geheilt werden oder zumindest in einen „Ruhezustand“ versetzt werden. In Zukunft erwartet man eine Fülle von Möglichkeiten, um verschiedene Krebsarten bekämpfen zu können.
Der Vortrag von Professor Dr. med. Dimitri Flieger, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik am GPR Klinikum, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frühstücken wie ein Kaiser“ soll einen Einblick in die Behandlung dieser Erkrankung geben. Fragen können die Besucherinnen und Besucher dann direkt an den Referenten richten.
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Für das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim ist das heute veröffentlichte Ergebnis der Urabstimmung wenig überraschend, denn der Marburger Bund hatte schließlich für ein solches Ergebnis geworben. Dies entbindet den Marburger Bund jedoch nicht von seiner Pflicht, auf dem Verhandlungswege nach einer Lösung zu suchen. Die kommunalen Krankenhausarbeitgeber fordern den Marburger Bund auf, die Verhandlungen endlich fortzusetzen, denn ein Streik belastet die Patientinnen und Patienten; und er verschärft die Nöte bei den Krankenhäusern, die ohnehin in einer schwierigen Finanzsituation stecken. Der Marburger Bund hatte die Tarifrunde Ende November 2011 abgebrochen und zur Urabstimmung aufgerufen, noch bevor es Verhandlungen über das erste Arbeitgeberangebot gab.
„Für das GPR Klinikum ist das Abstimmungsverhalten der Mitglieder des Marburger Bundes im GPR derzeit nicht abzuschätzen. Allerdings müssen wir auch davon ausgehen, dass diese Entwicklung mit dem Beginn eines Vollstreiks möglicherweise dazu führt, dass sich die Marburger-Bund-Ärzte im GPR mit den Forderungen solidarisieren“, erklärte GPR Geschäftsführer Friedel Roosen. „Ein Streik hätte selbstverständlich Folgen für unser Haus, denn Leistungen müssten verschoben werden und würden - da je nach Streikdauer im Jahresverlauf nur teils kompensierbar - als Erlös für das Jahr 2012 entfallen und die Lücke, die die Krankenhausfinanzierung 2012 bereits reißt, noch weiter vergrößern“, so Roosen weiter.
In der Sache ist der Marburger Bund nicht bereit anzuerkennen, dass die finanziellen Möglichkeiten der Krankenhäuser angesichts ihrer prekären Finanzsituation begrenzt sind und die Arbeitgeber aus ihrer Verantwortung heraus Forderungen in einer Gesamtgröße von 9,5 Prozent nicht erfüllen können. Außerdem sind Forderungen der Gewerkschaft wie zum Beispiel die Begrenzung von Bereitschaftsdiensten auf maximal vier pro Monat vor dem Hintergrund des derzeitigen „Ärztemangels“ ohne die Sicherheit der Patientenversorgung zu gefährden, real nicht umsetzbar. Im Durschnitt leisten Assistenzärzte sechs bis acht Bereitschaftsdienste pro Monat, das heißt, es würde mindestens die anderthalbfache Zahl an Assistenzärzten erfordern.
Seit 2003 sind die Einnahmeveränderungen der Krankenhäuser nicht annähernd an die Tarifsteigerungen und die Sachkosten angepasst worden, wodurch die Schere zwischen den Einnahmen und den Kosten immer weiter auseinander klafft (siehe Grafik).

Selbstverständlich geht das GPR Klinikum davon aus, dass zumindest das Notfallaufkommen im Streikfall durch eine entsprechende Notfallvereinbarung gesichert wird und setzt darauf, dass ein Teil der Elektivleistungen von Ärzten, die nicht organisiert sind, und Belegärzten erbracht werden können.
Das GPR befürwortet die Rückkehr der Tarifparteien an den Verhandlungstisch, um - ähnlich wie bei den Unikliniken im Herbst des vergangenen Jahres - einen maßvollen Abschluss zu erreichen und einen Streik im Sinne der Patientinnen und Patienten zu verhindern. Außerdem ist es dringend geboten, dass eine Schlichtungsvereinbarung von Seiten des Marburger Bundes unterschrieben wird, damit eine Schlichtungsrunde, die in anderen Tarifkonflikten einem Streik in der Regel vorgeschaltet ist, möglich wird. Dies würde ein verantwortliches Handeln des Marburger Bundes im Interesse der Patientinnen und Patienten dokumentieren.
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Ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sind sehr rar gesät auf dem deutschen Gesundheitsmarkt und für immer mehr Kliniken wird es schwierig, die offenen Stellen mit qualifiziertem Personal aus Deutschland zu besetzen. Das GPR Klinikum sieht sich mit diesem Problem auch seit einiger Zeit konfrontiert, deshalb hat das Pflegedirektorium des GPR Klinikums seine Fühler weit über die Deutschen Grenzen hinaus ausgestreckt und ist in Europa fündig geworden.
Innerhalb des europäischen Auslands wurden zweisprachige Anzeigen in Fach und Tageszeitungen geschaltet, die aber nur auf eine sehr verhaltene Resonanz stießen. Deshalb wurde eine Personalvermittlung eingeschaltet, die über Zweigstellen in Europa verfügt und auf die Vermittlung ausländischer Fachkräfte spezialisiert ist.

In Lettland wurde die Agentur fündig und vermittelte insgesamt 16 Lettinnen, von denen zehn im GPR Klinikum und sechs in der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" ihren Dienst aufnehmen werden. Am Dienstag (3. Januar) kamen die neuen Pflegekräfte in Rüsselsheim an und wurden in der GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" bei einem Empfang von Herrn Friedel Roosen, dem Geschäftsführer des GPR, der Pflegedirektorin Frau Sabine Sari, dem stellvertretenden Pflegedirektor Herrn Hans-Ulrich Dörr und dem Leiter der Seniorenresidenz, Herrn Eilert Kuhlmann willkommen geheißen.
Im „Haus am Ostpark“ werden die lettischen Pflegerinnen ähnlich einer Hausgemeinschaft wohnen. Neben einer gemeinsamen Küche und einem Gemeinschaftsraum steht jeweils ein eigenes Zimmer mit Bad zur Verfügung. Als Willkommensgeste fanden die Lettinnen bereits gefüllte Kühlschränke vor, um die Eingewöhnung zu erleichtern. Nach der ersten Nacht in ihrem neuen Zuhause machten Herr Eilert Kuhlmann und seine Stellvertreterin Frau Linda Wagner die Neuankömmlinge mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut und fuhren mit der gesamten Gruppe in die Rüsselsheimer Innenstadt, um Schwesternschuhe zu kaufen. Derzeit werden gemeinsam mit der Pflegedirektion des GPR Klinikums alle weiteren notwendigen Formalitäten erledigt.
Im Goethe-Institut in Riga hatten sich die neuen Mitarbeiterinnen bereits die ersten deutschen Sprachkenntnisse angeeignet. Nach ihrer Ankunft in Rüsselsheim wird die Sprachschulung im "Haus am Ostpark" von einer eigens dafür engagierten Lehrerin weitergeführt. In zwei Gruppen wird täglich vier Stunden lang Deutsch gelehrt und vier weitere Stunden sind die Pflegerinnen auf ihren Stationen im Einsatz. In drei Monaten soll die Einarbeitung abgeschlossen sein, dann werden die examinierten Pflegekräfte aus Lettland über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um im regulären Dienst eingesetzt zu werden.
Ende des vergangenen Jahres wurden bereits über private Kontakte zur Rüsselsheimer Partnerstadt Kecskemét in Ungarn und eine Personalvermittlung drei Ungarinnen sowie eine Pflegekraft aus Polen angeworben. Damit haben jetzt insgesamt 20 Pflegekräfte aus dem Ausland ihre Tätigkeit im GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim aufgenommen. Alle Pflegekräfte sind examiniert und auf einem Niveau ausgebildet worden, das mindestens dem in Deutschland entspricht.
„Wir müssen weit über den „deutschen“ Tellerrand hinausblicken und dort potenzielle Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ansprechen, um unseren Bedarf an Pflegekräften zu decken. Vor allem in den Bereichen Intensivmedizin, OP, Anästhesie und Notaufnahme sind qualifizierte Kräfte rar“, erklärte Sabine Sari, die Pflegedirektorin des GPR Klinikums.
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Hausseelsorger Pfarrer Reinhold Jakob nimmt den Haussegen vor
3. Januar 2012 -Der Dreikönigstag gehört zum weihnachtlichen Festkreis und ist dem christlichen Brauchtum zuzurechnen. In vielen Familien wird der Weihnachtsbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend geplündert. Aber auch das Dreikönigssingen ist eine Tradition, die an diesem Tag oder am Folgewochenende zu erleben ist.
Diese Tradition wird auch im GPR Klinikum mit Leben erfüllt. Auf Initiative und unter der Leitung des katholischen Pfarrers und Hausseelsorgers des GPR Klinikums, Reinhold Jakob, werden am Sonntag, dem 8. Januar 2012 ab 15 Uhr „Dreikönigssinger“ wieder über alle Stationen des GPR Klinikums - beginnend mit der Kinderstation - gehen, um den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des GPR Klinikums eine Freude zu bereiten.
Dabei wird Pfarrer Jakob zugleich den Haussegen vornehmen, bei dem die traditionelle Segensbitte C + M + B mit Kreide an die Türen der Stationen geschrieben wird. Die Buchstaben bedeuten „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Der Volksmund sieht darin auch die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige und Schutzpatrone (Kaspar, Melchior und Balthasar) widergegeben. Diese als Segensbitte geltende Formel soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herab rufen und sie vor Unglück schützen.
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2. Januar 2012 - Während am Silvesterabend noch kurz vor Neujahr ein Baby im GPR Klinikum in Rüsselsheim das Licht der Welt erblickte, ließ das erste „Neujahrsbaby“ am 1.1.2012 zunächst etwas auf sich warten. Um 20:49 Uhr konnte dann mit David Gabriel Wilford Reinemann dem ersten Nachwuchs in 2012 im Rüsselsheimer Kreißsaal auf die Welt geholfen werden.

Der propere Junge misst 52 cm Länge und hat 3.980 Gramm Babygewicht. Die stolze Mutter Ilona Reinemann, die wohlauf ist, wurde vom neuen Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt, dem GPR Geschäftsführer Friedel Roosen sowie der Pflegedirektorin des GPR Klinikums Sabine Sari am 2. Januar 2012 mit einem Blumenstrauß und dem Maskottchen des GPR Klinikums „Paulchen Rüssel“ überrascht. Mit den Gaben wurden sogleich die besten Wünsche der Stadt Rüsselsheim und des GPR Klinikums für das Neugeborene und die Familie ausgesprochen.
Am 2.1.2011 kam übrigens bereits um 0:39 der nächste kleine „Rüsselsheimer“ zur Welt.
Daten:
- 1. Neugeborener 2012 im GPR Klinikum: Reinemann, David Gabriel Wilford
- Zeitpunkt der Geburt: 20.49 Uhr
- Gewicht: 3980 g
- Größe: 52 cm
- Eltern: Ilona und Ulli Reinemann
- Geschwister: 2, männlich 20 Jahre, weiblich 18 Jahre alt
- Wohnort: Nauheim
Anzahl der Geburten in 2011 im GPR Klinikum: 947
Dabei gab es 14 Zwillingsgeburten, so dass im Vorjahr 961 Kinder in Rüsselsheim zur Welt gekommen sind.
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